Medienstandort Berlin

 

Als Hauptstadt der Bundesrepublik ist Berlin Zentrum der Politik. Dass sich um dieses Zentrum natürlich die Medien stationieren, deren wichtigste Aufgabe darin besteht, die neuesten Ereignisse aus der politischen Landschaft schnellstmöglich zu vermitteln, ist selbstverständlich.

Daher ist Berlin seit jeher Standort überregionaler Zeitungen und Zeitschriften. „Die Welt“ als bundesweit eine der meistgelesenen Tageszeitungen sei an erster Stelle genannt, aber auch der „Tagesspiegel“. „Berliner Zeitung“, „Berliner Morgenpost“ finden aufgrund ihrer journalistischen Qualität der politischen Berichterstattung bundesweit Absatz. Dasselbe gilt für „die tageszeitung“ und „Neues Deutschland“, deren Journalisten an der Quelle der politischen Ereignisse sitzen und vor Ort die besten Möglichkeiten nutzen können, über aktuelle politische Entwicklungen zu informieren. Auch regionale Blätter wie „B.Z.“ oder „Bild Berlin“ nutzen diese Situation, um mit ihren Meldungen bundesweit für Aufsehen zu sorgen, wenn nötig. Die Flut der Stadtmagazine ist immens, was angesichts der Größe der Stadt und der verschiedenen Stadtbezirke mit ihren Angeboten an Kunst und Kultur, Gastronomie und Wohnungen nicht verwunderlich ist.

Im Zusammenhang mit diesen Medien steht natürlich die Niederlassung von Verlagen, sodass eine Vielzahl der renommiertesten Verlagshäuser in Berlin ansässig ist. Die Liste ist lang und umfasst unter anderem Bildungsverlage, Kunstverlage, Hochschulverlage. Da Berlin Hochschulstandort ist, gehört es zur Normalität, dass sich eine Vielzahl von Verlagen dieser Art einfindet, die auch auf eine lange Tradition zurückblicken können und sich von kurzlebigen Printmedien deutlich abheben.